Wir empfehlen dringend JavaScript zu gestatten und einen aktuellen Internet-Browser zu verwenden!

 

 

Moritzburg, den 26.11.2018

Liebe Schwestern und Brüder,

Blatt Newsletter Dez18das Wintersemester an der Hochschule ist nun schon seit mehreren Wochen angelaufen und somit gibt es auch Einiges von den Studierenden zu berichten. Zum Eröffnungsgottesdienst des neuen Studienjahres im September wurde ein neues Erstsemester immatrikuliert. Mit den neuen „Ersties", wie wir sie nennen, kam auch neuer Schwung in die Gemeinschaft in der Hochschule und auf dem Brüderhof. Es freut uns alle sehr, zu sehen, dass der Gemeinschaftscharakter des Lebens auf dem Brüderhof in dieser Zeit zugenommen hat. Es hat sich auch wieder ein Volleyballteam zusammengefunden, welches fleißig in der Moritzburger Turnhalle für das nächste Volleyballturnier trainiert.

 

Auch die Angebote des geistlichen Lebens auf dem Brüderhof werden zurzeit gut und gern angenommen. Hierzu ein paar Zeilen von unserem Konviktor Falk:

Geistliches Leben im Brüderhaus

Auch im Wintersemester 18/19 gibt es im Moritzburger Brüderhaus wieder einige geistliche Angebote. Dienstags 07:30 Uhr, mittwochs 18:30 Uhr und donnerstags 07:30 Uhr finden jede Woche Andachten im Andachtsraum statt. Diese werden von den im Brüderhaus wohnenden Studenten und Studentinnen ausgestaltet.

Darüber hinaus findet aller zwei Wochen eine Hausandacht statt. Diese wechselt der Reihe nach durch die einzelnen Häuser des Brüderhauses und unserer Außenkolonie in Rödern. Somit hat jede WG die Gelegenheit eine Hausandacht im Semester auszugestalten. Die Hausandachten erfreuen sich bei den Bewohnern großer Beliebtheit. Es kommen regelmäßig um die 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen zusammen.

Jeden Mittwoch findet die Praytime, ein Angebot zum gemeinsamen Gebet und Lobpreis, im Andachtsraum, statt.

Außerdem gibt es meistens zweimal im Monat den HeartCore. Dies sind Referentenabende, welche eine Gruppe von Studenten und Studentinnen vorbereitet und dazu verschiedene Gäste einlädt. Oft beschäftigen sich die Abende mit theologischen Fragen und glaubensstärkenden Inhalten.

Einmal im Semester findet der sogenannte Stugo, der Studentengottesdienst, statt. Hier haben die Studenten und Studentinnen die Möglichkeit, sich in verschieden Teams beim Ablauf des Gottesdienstes zu beteiligen. Der nächste Stugo wird am 05.12.18 stattfinden.

Nun möchte ich gerne noch von einer besonderen Andacht berichten, welche für viele Bewohner und Bewohnerinnen ein Highlight war.

Eine Mittwochabend - Andacht im Oktober wurde aufgrund des guten Wetter nach draußen, zum Pizzaofen hinter dem Rektor – Schumann – Haus verlegt. Der Ofen wurde eingeheizt und es gab die Möglichkeit gemeinsam frische Pizza und Flammkuchen zu verspeisen. Zur Andacht hatten sich dann etwa 30 Teilnehmer versammelt. Wir hörten einen Impuls, sangen gemeinsam, aßen und verbrachten eine gute Zeit zusammen.

Mir persönlich wurde an diesem Abend wieder klar, wieso ich so gerne im Brüderhaus lebe. Man ist nicht allein. Man lebt, studiert und glaubt zusammen.

Wir wünschen uns sehr, dass diese angenehme Entwicklung anhält und bitten um Gebet für die oben genannten Veranstaltungen und Angebote, dass diese die Bewohner und Bewohnerinnen des Brüderhauses stärken und im Glauben voranbringen.

Falk Marquardt, 5. Semester, Konviktor.

Das neue 1. Semester

Auch in diesem September zog es wieder 24 junge, motivierte Menschen nach Moritzburg, 14 im Studiengang ERSP, 2 im Studiengang ERMP und 8 im Studiengang BEK. Zur Einführungswoche bekamen wir nicht nur Einblick in die Inhalte unseres Studiums, sondern auch eine Fahrradtour mit Herrn Kahrs durch Moritzburg, bei der einige vor allem die Feldwege kennenlernten, da sich die Hälfte der Gruppe verfahren hatte. Trotzdem sind wir in der Einführungswoche schon gut zusammengewachsen.

Nach einem sehr schönen Eröffnungsgottesdienst mit Familie und Freunden in der Moritzburger Kirche durften wir uns auch offiziell als erstes Semester bezeichnen. Auch das dritte Semester begrüßte uns und führte uns in das Leben als „Kinder vom Brüderhof" ein. Die Angebote, die das Leben im Brüderhof zu bieten hat, nehmen wir gerne wahr, so zum Beispiel den Heartcore oder die gemeinsamen Andachten. Auch haben sich die ersten Hauskreise gefunden.

Natürlich kamen auch die Streiche nicht zu kurz – obwohl sie zunächst an uns verübt wurden. So haben wir unser Zimmer nicht nur in Zeitung eingepackt vorgefunden, sondern durften uns auch über einen herbstlichen Wald mit Blättern, einem Baum und Haselnüssen freuen. In unserem Übermut ließ die Rache nicht lange auf sich warten – auch wenn sie deutlich nach hinten losging. Den sorgfältig geplanten Streich, das Zimmer des dritten Semesters mit 500 Luftballons und anderen Überraschungen zu füllen haben wir auch ausgeführt, nur leider nicht so geheim, wie wir dachten. So fanden wir die Luftballons am nächsten Morgen in unserem Zimmer wieder und durften sie selbst zerplatzen. Das Leben und Studieren in Moritzburg bereitet uns allen sehr viel Freude und wir freuen uns auf die kommende Zeit, die vor uns liegt.

Julie Foede, 1. Semester BEK

Ersties Newsletter Dez18

Während das 1. Semester gerade in Moritzburg angekommen ist, haben sich die Masterstudenten im Sommer schon auf den Weg gemacht, um sich in der Praxis auszuprobieren.

Das Praxissemester des Master-Studiengangs

„Man lernt´s nur wenn man´s selber macht." So oder ähnlich könnte es bei der Planung des Master-Studiums in Moritzburg geklungen haben. Egal wie, am Endresultat zeigt sich, die Studierenden sollen während dieses Studiums Praxisluft schnuppern.

Und so kommt es, dass die Master-Studenten im 2. Semester die Moritzburger Gefilde verlassen und in die Kirchenbezirke Sachsens gehen, um sich praktisch ausprobieren aber auch um einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können. Neben Aufgaben wie das Halten von Christenlehre, Religionsunterricht an der Sekundarstufe I, Konfirmandenunterricht und Junge Gemeinde, hat man ebenfalls die Möglichkeit dem Bezirkskatecheten über die Schulter schauen zu können, da der Master-Abschluss später ebenfalls zu diesem Posten befähigt .

Für 11 Studierende des Wintersemesters 2018/2019 hieß es daher: „auf in die Ferne", und so sind sie nun von der Oberlausitz, über Leipzig bis ins südliche Plauen in ganz Sachsen verteilt und übernehmen vielfältige Aufgaben in ihren Praxisorten.

Alles in allem eine spannende aber auch anstrengende Zeit. Aber wie hieß es schon früher? „Lehrjahre sind keine Herrenjahre."

Steve Müller, 2. Mastersemester

Einer der Masterstudenten verbringt während seines Praxissemesters auch viel Zeit in Berlin. Samuel Rösch nimmt dort an einer TV- Show namens „The Voice of Germany" teil. Als sein erster Auftritt im Fernsehen ausgestrahlt wurde, fand sich auch auf dem Brüderhof eine große Runde von Brüderhausbewohnern zusammen, um gemeinsam vor dem Fernseher mit zu fiebern. Wie es überhaupt dazu kam, kann uns Samuel am besten selbst erzählen:

Liebe Freunde,Samuel Newsletter Dez18

in den letzten Wochen gingen einige Artikel und Fotos durch die sächsische Presse. Samuel Rösch bei „The Voice of Germany". So oder so ähnlich lautete meistens die Schlagzeile. Da ich gebeten wurde einen kleinen Text zu meiner Teilnahme an der TV- Musikshow zu schreiben und meine Zeit in Moritzburg auch viel zur Bewerbung beigetragen hat, freue ich mich umso mehr ein paar Zeilen mit euch zu teilen.

Seit meinem 1. Semester 2014/2015 motivierte mich Prof. Jens Seipolt bei „The Voice of Germany" teilzunehmen (Einer TV-Show, in welcher in verschiedenen Runden Sänger gegeneinander antreten und dabei von Stars aus der Popmusikszene begleitet werden.) Doch erst im 7. Semester konnte ich mich dazu durchringen mich anzumelden und siehe da: Plötzlich lande ich im Fernsehen. Für mich ist das TV-Format eine große Chance vielen Menschen von unserem Glauben an Jesus Christus zu erzählen und sie zu einem Nachdenken darüber anzustoßen. Ich bin sehr dankbar über die Erfahrungen, die ich in Berlin machen durfte. So fand ich mich in meinem Team (Michael Patrick Kelly) auch in einer geistlichen Gemeinschaft wieder. Zum einen, weil viele Talente in seinem Team auch Christen sind und zum anderen, weil er selbst seinen Glauben mit uns teilte, indem er zum Beispiel für uns betete und jeder Teilnehmer vor seinem Auftritt einen Bibelvers bekam.

Ich bin sehr gespannt wohin die Reise geht. Ende November wird meine nächste Runde in PRO 7 /SAT.1 ausgestrahlt. Bitte betet für Demut und einen guten Umgang mit dieser neuen Situation, besonders auch in unserer Ehe. Ich wünsche euch Gottes Segen.

Bis bald

Samuel Rösch, 2. Mastersemester

Nun freuen wir uns auf die kommende Advents-und Weihnachtszeit in Moritzburg, das traditionelle Pyramidenanschieben auf dem Brüderhof, die Aufführung des Theaterprojektes des 5. Semesters, das Weihnachtskonzert und die Weihnachtsfeier, bevor es dann für uns in die wohlverdienten Ferien geht.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine gesegnete Adventszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest, sowie einen guten Jahreswechsel.

Mit besten Wünschen, Gerda Rudroph